Frankreich 1999 05. Juli bis 07. Juli
Geschrieben von Klaus am 10. November 2006 | Abgelegt unter Frankreich, Urlaub
05.07.99
Frühstück gibt es heute bei McDonalds. Heute ist der Himmel etwas bewölkt. Klaus hat kein Öl mehr im Motorrad, wir finden Gott sei Dank schnell eine Tankstelle die uns helfen kann. Wir fahren über Avingnon auf die N100, über Apt - Manoque. ln Valensole stoßen wir auf riesige Lavendelfelder, die wohl teilweise abgebrannt sind. Es riecht verdammt verbrannt. Wir haben links und rechts der Strasse Felder. Bienen sind leider der Strassenverkehrsordnung nicht mächtig und kreuzen einfach so die Fahrbahn. Und wir mittendurch. Sensationelles Feeling. Nach Riez und Moustiere geraten wir an den Lac de St Croix der plötzlich türkisfarbend vor uns liegt. Badepause ist jetzt erst mal angesagt. Wir finden dann auf einer Höhe ein Hotel, Klaus beschließt, dass wir die Nacht dort verbringen. Der See liegt direkt unter uns. Von dort aus starten wir um 15.50 unseren gigantischen 120 Km Ausflug um den Grand Canyon du Verdon und kommen um 19.30 Uhr wieder im Hotel an. Der Chef hier spricht gutes Englisch und serviert ein schmackhaftes Abendessen selbst.

06.07.99
Da unser Hotel mit Halbpension war brauchen wir nicht auswärts zu frühstücken. Fahren weiter über Anps, Villcroize, Lorgues, Vidaubound finden in in La Garde-Freinet ein Hotel mit Pferdewettsalon. Erinnerte mich an den Wettladen vom Geruch her von Opa Werner. Kurzes Umziehen und ab geht’s im kurzen Röckchen Richtung St. Tropez. In St. Tropez schlendern wir erst mal ein bisschen am Jachthafen entlang bis Klaus leicht panisch auffällt, dass die anderen Motorräder alle angekettet sind. Schumilike geht’s zurück zum Radi. Von dort aus fahren wir zum Tahitibeach um mal zwei Std zu sonnen. Über Ramatuelle, Rayol, la Mole, Cogolin, Grimaud geht es dann zurück zum Hotel. Abend essen wir beim Italiener um die Ecke vom Hotel eine Riesenpizza mit Ei. Dazu gibt’s Valpolicella. Danach muss ich die Kalorien wieder abtrainieren. Klausi treibt mich bis zum Jesuskreutz auf de Berch hinuff.
07.07.99
Wir frühstücken wieder bei McDonalds. Klaus kauft vorher gegenüber von unserem Hotel auf dem Markt noch Rocheford für später. Wir fahren nun an der Küste entlang. St. Maxi-me.Fresjus, St.Raphael, dann endlich Cannes, wo wir eine kurze Badepause einlegen. In Nizza suchen wir erst verzweifelt einen Bäcker, aber die machen alle Siesta. Wir suchen die Straße auf der Grace Kelly verunglückt ist aber mein Französisch ist wohl doch zu mies. Die gucken mich an als käme ich vom Mond (dabei bin ich doch von der Venus). Aber immerhin bekommen wir noch unser Brot. Dann geht es über die Autobahn ab nach Monaco. Bow eh. Hat was. Bin hin und weg. Vom Hafen aus muss ich erst mal in der Heimat anrufen und Mami, oder war es Papi erzählen, wo wir gerade sind. Bin total aus dem Häuschen. Klaus fährt dann mit mir, bzw. versucht mit mir die Rennstrecke abzufahren. 3x durch den Tunnel haben wir geschafft, aber 1.20 min ist komischerweise nicht zu schaffen. Blöder Verkehr hier denn unser Radi ist doch gar nicht soooo langsam. Kurz vor Monaco verspeisten wir übrigens unser Baguette mit dem Rocheford. Lecker war’s. Wir verlassen leider Monaco und fahren weiter an der Küste über die Grenze nach Italien. In Ventimilla suchen wir ein Hotel, was wir dann nach einer Bergtour von 1 Std. Umweg finden. Ansonsten meint Klaus die Italiener fahren noch chaotischer als die Franzosen. Klaus findet es war ein toller Tag heute und auch er war von Nizza und Monte Carlo total begeistert. Wir sitzen jetzt beim Italiener in Bordighera und sind satt.
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